1. Den Kaffee machen und abkühlen lassen. Die Orangeat/Zitronat-Mischung mit einem Küchenhäcksler oder scharfen Messer klein schneiden. Die weiche Butter kurz mit dem Zucker verrühren, dann die Eier einzeln unterrühren und den flüssigen Honig dazugeben.
Die Mandeln, Lebkuchengewürz, Kakao, Bittermandelöl und Sonnenblumenöl zusammen mit dem Orangeat-Zitronat-Mix ebenfalls unterrühren. Das Hirschhornsalz in 1 Teelöffel kalten Wasser auflösen und zum Kaffee geben. Die kalte Kaffeemischung im Wechsel mit dem Mehl unter die Masse rühren.
Den Lebkuchenteig in eine Schüssel oder Form mit Deckel geben und einige Stunden, am besten über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Am nächsten Tag den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier belegen. Den Lebkuchenteig entweder mithilfe einer Lebkuchenglocke auf die Obladen setzen oder mit einem Messer aufstreichen. Ggf.. mit angefeuchteten Händen etwas nachformen. Mit etwas Abstand zueinander aufs Blech setzen. Sie laufen leicht auseinander und ergeben beim Backen die typische Kuppelform. Rund 15-16 Minuten backen.
Lebkuchen abkühlen lassen und Schokoladenglasur oder Kuvertüre schmelzen. Die Lebkuchen damit überziehen und mit Zuckerdekor o.ä. bestreuen.
Anmerkungen
Kaffee, Orangeat und Zitronat schmeckt man höchstens sehr dezent heraus, sie sind aber für die himmlische Konsistenz, Saftigkeit und das Aroma dieser Lebkuchen wichtig - versprochen: selbst kritische Kinder haben nichts auszusetzen 😉 !
Anstelle des Kaffees könnt ihr Getreidekaffee oder notfalls auch Saft oder Milch verwenden, was ich aber nicht empfehlen würde. Orangeat und Zitronat sollten sehr fein gehackt werden. Notfalls durch fein gehackte getrocknete Aprikosen oder Pflaumen ersetzen.
Lebkuchengewürz könnt ihr entweder im Supermarkt bzw. online kaufen; alternativ ganz einfach und individuell selber machen, z.B. nach dieser Anleitung.
Die Lebkuchen sind sofort nach dem Backen ohne Durchziehen weich und lecker. Andererseits halten sie sich durch den vergleichsweise geringen Fettgehalt aber auch nicht so lange wie z.B. die Elisenlebkuchen oder Mandellebkuchen ohne Mehl.
In einer Dose aufbewahrt halten sie am besten, wenn man einen Apfelschnitz dazulegt (und diesen ab und an austauscht). Sie lassen sich auch gut einfrieren. Am besten aber: schnell vernaschen und neue backen!
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